Driftwood Provincial Park

Nach der unangenehmen Nacht, verliessen wir den Campground und gingen erneut in einen Supermarkt (fisches Gemüse, Äpfel etc.). Ich liebe all diese Halloween-Dinge und freue mich so sehr, diesen Tag in den Staaten zu verbringen.
Guten Mutes begaben wir uns auf den Weg zum Driftwood Provincial Park. Ursprünglich wollte ich einen Park des Algonquin Provincial Parks besuchen, dessen Campgrounds waren aber in der wir in der Gegend waren, vollständig ausgebucht, da auf dieses Wochenende das kanadische Thanksgiving fallen würde. Wir wählten einen Campgroung am oberen, nördlichen Ende des Algonquin Parks, in dem es noch Platz hatte.
45 Minuten vom Campground entfehrnt, kamen wir plötzlich in einen Stau. Ständig fuhren Polizeiautos an uns vorbei. Bei dieser Strasse handelt es sich um einen Transcanadian Highway, der gut befahren war und die Schlange hunter uns wurde schnell sehr lang.
Es stellte sich heraus, dass ein LKW quer auf dem Highway stand und scheinbar mit seinem Anhänger an einem Stromkabel hängen geblieben und diesen heruntergerissen hatte.
Endlich angekommen. Aufgrund der knapp 50 minütigen Verspätung, hatten wir nur rund 30 Minuten Tageslicht übrig, um das Zelt aufzubauen und zu kochen. Wir assen schliesslich in der Dunkelheit , waren aber sehr glücklich, die nächsten Tage an diesem schönen Ort verbringen zu dürfen.
Am nächsten tag fuhren wir 20 Minten zum nächsten Ort, um einen Kaffee zu holen, Handy und iPad zu laden und uns etwas aufzuwärmen. Danach wollten wir am Rand dieses Ortes wandern gehen. In einem Outdoor Store in Toronto hatte uns ein Mitarbeiter eine App empfohlen (AllTrails) auf der man Wanderungen in der Nähe finden kann. Diese in der App angezeigte Wanderung wollten wir an diesem Tag machen.
Die Freude über den baldigen Kaffee ist fast greifbar.
Draussen hatte es eine relativ grosse Spinne (vorbereitung für Kolumbien)? In der Nacht zuvor, als wir vom Zähneputzen in der Nacht zurück ins Zelt wollten, befand sich ein ebensolches Exemplar AUF DEM REISSVERSCHLUSS UNSERES ZELTES (ich habe natürlich voll entspannt reagiert und kein bisschen Panik gehabt). Als ich an diesem Tag bereits die zweite Spinne sah, fragte ich mich ernsthaft, wohin ich mich begeben hatte. Bis Dato ist dies jedoch zum Glück die letzte Spinne, die ich angetroffen habe.
Zeit für die Wanderung, die hauptsächlich durch den Wald führte.
Irgendwann trafen wir auf einen riesigen Biberdamm.
Im Verlauf des Morgens wurde es immer windiger und kälter, weshalb wir sehr froh waren, dass die Wanderung fast ausschliesslich durch sen Wald führte, der und vor den Böhen schützte.
Auf dem Heimweg gingen wir noch kurz in den Laden des kleinen Ortes (meine Liebe zu Supermärkten ist unbegrochen), um Feuerholz zu kaufen, das dasjenige, welches wir am Campground gekauft hatten relativ feucht war.
Nach diesem Tag wärmten wir uns wie auf dem Kungsleden mit heisser Schoggi, jedoch mit Luxus drauf. Marshmallows. Herrlich.
Mais frisch vom Grill 10/10 Empfehlung.
Am zweiten Morgen wachten wir nach einer sehr verregneten Nacht, bei okayem (aber kühlen) Wetter auf und wanderten auf den Wanderwegen die in der Nähe des Campgrounds verliefen.
Der Wind hatte in der Nacht erwas abgenommen. der Wanderweg war unterhaltsamer (auf- und abstiege, Felsen, Aussichten) und die Herbstfarben prächtig.
Wir trafen sogar auf Driftwood, die dem Campground seinen Namen geben.
Kurz nach diesem Foto habe ich es geschafft mich meinem typischen linken Fuss unzuknicken. Zum Glück waren wir mit dieser ersten Schlaufe fast durxh und ich konnte an der Strasse warten, bis Chrigi mich mit dem Auto abholt.
Er wanderte ohne mich weiter, während ich im Zelt in den Schlafsack gekuschelt ein Buch las.
Daher verpasste ich diesen spektakulären Baum.
Meine Glückssträhne hielt an, da an diesem Tag meine Matte ein Blow Out erhielt. Zunächst nur dieses kleine, womit ich umgehen konnte. Ich hoffte, es würde nicht mehr werden, da ich mit diesem Mätteli viel durchgemacht habe (und Chrigi mittlerweile dieselbe hat). ThermARest what up? Was ist mit euren Matten los?
Nach einer ziemlich kalten Nacht, verliessen wir den Campground nach drei Nächten für den nächsten Campingplatz. Ich war froh, un den Reisetag, an dem ich den Fuss wenig nutzen musste.

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